delta Abwassertechnik Kläranlagen

Alles rund um Kläranlagen und Nachrüstung von Klärgruben

Wartung der Kläranlage – für Werterhalt & Umweltschutz

Kleinkläranlagen bedürfen einer gewissen Kontrolle und einer kontinuierlichen Wartung. Vorgaben darüber finden sich in der „Wasserrechlichen Erlaubnis“ und der „Bauaufsichtlichen Zulassung“. Diese regelmäßigen Tätigkeiten sichern den reibungslosen Betrieb über lange Zeit und eine gleichbleibende gute Reinigungsleistung.

Den Umfang und  die Anzahl der pro Jahr erforderlichen Wartungen schreibt der Gesetzgeber vor. Im Allgemeinem werden folgende regelmäßige Wartungen empfohlen:

  • EIGENKONTROLLE: 2007 wurde die Eigenkontrolle in der Kleinkläranlagen- Verordnung gesetzlich verankert. Gemäß dieser ist ein regulärer Kontrollrundgang mit Reinigung durch den Anlagebetreiber durchzuführen – die Prüfung erfolgt je nach Anlagetyp spezifisch:
  1. Tägliche Kontrollen: Betrieb der Anlage (Beachtung von Alarmeinrichtungen, z. B. roten Blinkleuchten)
  2. Wöchentliche Kontrollen: Ablesen der Betriebsstundenzähler der maschinellen Einrichtungen und sonstige Anzeigeinstrumente, Feststellen der Funktion des Lufteintrags bei Belebungsanlagen, Feststellen der Funktion der Schlamm- und Abwasserrückführung, Feststellen der Funktion der Beschickungs- und Verteilereinrichtungen, Feststellen der Funktion der sonstigen Einrichtungen,
  3. Monatliche Kontrollen: Sichtkontrolle auf Schlammabtrieb im Ablauf, Feststellung von Schwimmschlammbildung auf der Nachklärbeckenoberfläche und ggf. Beseitigung des Schwimmschlamms.
  •  FACHWARTUNG: Halbjährliche Wartung u. Beprobung durch eine fachrespektive Servicefirma mit nachfolgenden Tätigkeiten:
  1. Überprüfen des Gesamtzustandes der Kleinkläranlage (Sichtkontrolle Zulauf, Geruch, Farbe) & Überprüfung des baulichen Zustandes (Zugänglichkeit, Lüftung, Korrosionsschäden)
  2. Einsichtnahme in das Betriebsbuch, Ablesung des Betriebsstundenzählers, Feststellung des Regelbetriebes
  3. Funktionskontrolle der betriebswichtigen Anlagenteile (insbesondere der Pumpe und des Motors, sowie Belüftungsaggregate, Steuereinrichtung usw.)
  4. Wartung der maschinellen Einrichtungen (Filter, Ventile, Antriebe)
  5. Einstellen optimaler Betriebswerte
  6. Feststellen der Schlammspiegelhöhe im Schlammspeicher
  7. Fachgerechte Dokumentation der Wartung im Betriebstagebuch
  8. Entnahme einer Wasserprobe und Abwasseranalyse (z.B. auf die Parameter: Temperatur, pH-Wert, absetzbare Stoffe, CSB (Chemischer Sauerstoffbedarf: 150 mg/ l), BSB5 (biochemischer Sauerstoffbedarf: 40 mg/ l)
  9. Übersendung des dokumentierten schriftlichen Wartungsprotokolls mit Angabe des ermittelten Ablaufwerte an den Auftraggeber (und die Kontrollbehörde)
  •  SCHLAMMENTSORGUNG: In größeren Abständen, aber mindestens einmal pro Jahr ist der anfallende Schlamm mittels Saugwagen abzuziehen. Die Menge des anfallenden Schlammes kann, je nach Anzahl der angeschlossenen Einwohner, Schmutzwasserkonsistenz und Betriebsbedingungen, sehr unterschiedlich ausfallen.

Als Abwasser- Fachfirma bieten wir Ihnen eine bedarfsgerechte Wartung, die alle Anforderungen erfüllt. Durch unsere lokale Präsenz können wir Ihnen ein flexibles Wartungsangebot unterbreiten und schnelle Reaktionszeiten ermöglichen.

Nehmen Sie sich 3 Minuten Zeit und informieren Sie uns über Ihre individuellen Rahmenbedingungen. Profitieren Sie von unserem Spezialwissen und gut 20 Jahren Erfahrung in der Wartung von Kleinkläranlagen!

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